Keine kaputten WordPress-Seiten mehr
Von Michael Wutzke, , aktualisiert
WordPress ist ein flexibles Content-Management-System mit stetig wachsendem Marktanteil. Und das nicht ohne Grund: Auch Neulingen fällt der Einstieg in WordPress sehr leicht. Genau genommen braucht man für WordPress nicht einmal IT-Kenntnisse und kann sofort mit dem Bloggen loslegen.
Einfach losbloggen … und dann?
Früher oder später stößt auch der hartgesottene Blogger an Grenzen. Entweder macht das gewählte Theme Probleme oder ein installiertes Plugin. Wer sich mit WordPress nicht auskennt und auch keinen WordPress-Experten kennt, hat dann ein echtes Problem.
Flexibilität gegen Strenge
Immer mehr Unternehmen nutzen WordPress nicht nur als Blog, sondern auch als CMS für ihre Website. Das Problem: Je größer die Website wird und je mehr Teammitglieder Inhalte bearbeiten dürfen, desto schneller wird es unübersichtlich. Von Haus aus hat jeder Redakteur volle Freiheit: Wer in WordPress Schreibrechte hat, kann jeden erdenklichen HTML-Code erzeugen, JavaScript hacken und anderen Unsinn damit treiben. Diese Grenzenlosigkeit ist gefährlich, ob ein Mitarbeiter nun absichtlich oder aus Versehen etwas kaputt macht.

Widgets statt Editor
In einem aktuellen Projekt hatten wir genau dieses Problem: Mehrere Mitarbeiter hatten Schreibzugriff, aber kaum jemand kannte sich mit SEO oder WordPress aus. Das Ergebnis:
- zu kleine oder zu große Abstände
- unterschiedliche Schriftgrößen und Schriftarten
- unterschiedliche Bildgrößen
- nicht funktionierende Links
- kaputte Webseiten
- und vieles mehr.
Die Frage war: Wie können WordPress-Redakteure eines Content-Teams vordefinierte Elemente anlegen, ohne selbst gestalten oder programmieren zu müssen? Die Lösung war der Page Builder Elementor. Dieser WordPress-Editor hat derzeit mehr als 2 Millionen (2019) bzw. 5 Millionen (2020) Installationen und eine Bewertung von 5 Sternen. Das Beste daran: Mit Elementor können Programmierer eigene Widgets bauen.

Was Widgets können
Was sind Widgets also? Ein Widget ist ein Eingabemodul für Inhalte mit einer Reihe von Eingabefeldern, etwa Textfeldern und Drop-down-Menüs, Zugriff auf die Mediathek und vielem mehr. Die zuständigen Autoren schreiben kein Markup mehr, sondern füllen nur die Felder aus, die ein Widget gezielt freigibt. Aus diesen Eingabefeldern entsteht semantisch korrektes HTML, und die Elemente sehen im Ergebnis genau so aus, wie es der Styleguide vorgibt. Am Ende gibt es keine Inhalte mehr, die seltsam oder kaputt aussehen. Ab jetzt gibt es nur noch SEO-konforme Inhalte, die gut aussehen.
Widgets sind immer aktuell
Das Beste an diesen Elementor-Widgets ist, dass sie abwärtskompatibel sind. Ändert man ein Inhaltselement, das schon früher mit Elementor angelegt wurde, gilt die Änderung für alle alten und neuen Elemente. Wird zum Beispiel das Design eines Zitat-Elements nachträglich geändert, ändert es sich sofort auf allen Webseiten, auch auf den früher erstellten.